Der Brunnen ist in einer Hauswand angelegt
und wird Grottenbrunnen am Maxtor genannt.
Das Maxtor wurde in den Jahren 1804-1805 errichtet und
diente als neuer Durchgang von der Altstadt kommend. Der Name des Tores
geht auf den Auftraggeber, König Max Joseph, zurück.
Das Tor ist im Laufe der Jahre abgebaut worden.
Offensichtlich gibt es Unstimmigkeiten über den Erbauungszeitraum und
den Gestalter des Grottenbrunnens.
Einmal wird aufgeführt, dass diese kleine Grotte an der Wand in Zusammenhang
mit der Entstehung des Maxtors durch den Stadtbaumeister Schedel von
Greifenstein zu sehen ist, der auch den Brunnen geschaffen haben könnte. Auf alten
Ansichten von 1847
ist ein Brunnen in der Nische zu
Hausnummer 18 und 19 bereits vorhanden.
Andererseits wird der Entwurf des Brunnen Adolf Lallinger zugeschrieben.
So heißt es, dass A. Lallinger den Auftrag hatte,
hier im Jahre 1886 einen neuen Brunnen zu schaffen, oder für
Ausbesserungsarbeiten herangezogen wurde.
In jedem Fall stellt der Grottenbrunnen am Maxtor einen der ältesten
Brunnen von München dar.