Dieser Springbrunnen steht in einer schönen Parkanlage.
Der Brunnen trägt die Inschrift:
"Gestaltet 1866 Renoviert 1984"
und wurde von E. Paolozzi entworfen.
Im Hintergrund das beliebte Gärtnerplatztheater.
Das Gärtnerplatztheater wurde 1865 in der Münchner Isarvorstadt
auf private Initiative hin als "Actien-Volkstheater" begründet.
Doch wie es mit Aktien so gehen kann: das als bürgerliches
Pendant zu den Hoftheatern erbaute Theater war bald
bankrott; und wurde vom König gerettet! Ludwig II. machte es zur
dritten Hofbühne. Auf dem Spielplan standen von Anfang an Operetten.
Rechtsnachfolger des Königs wurde 1918 der Wittelsbacher
Ausgleichsfonds. 1937 ging das Theater an den Freistaat Bayern über und wurde
"Staatsoperette". Nach dem Krieg setzte sich dann eine
Öffnung des Repertoires durch, in dem es bis dahin wenige Opern gegeben hatte.
Heute setzt sich das Repertoire des Staatstheaters am Gärtnerplatz
vor allem aus Opernaufführungen, aber auch weiterhin aus Operetten- und seit
den 50er Jahren aus Musicalaufführungen sowie aus den Aufführungen
eines eigenen Balletts zusammen.
Das Staatstheater am Gärtnerplatz hat z.Z. ca. 565 Beschäftigte.